HSG Langenau/Elchingen Männer 3 - SG Herbrechtingen-Bolheim 2 36:19
Am vergangenen Samstag stand für die dritte Mannschaft der HSG Langenau wieder einmal ein Heimspiel an. Nach der Pleite im Derby gegen Burlafingen war die Motivation umso höher, nun endlich mal wieder Zählbares gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim 2 zu erwirtschaften. Doch die Zeichen standen erst einmal schlecht. Mit zunächst nur 10 Spielern war der Kader dünner als je zuvor. Dank kosmischer Ereignisse bekam man aber noch Unterstützung von Tim "Eisenlunge" Hauber, was die Situation im Rückraum etwas stemmbarer machte. Mit einigen angeschlagenen Kadetten sah man sich beim Aufwärmen einer 15 Mann starken Truppe gegenüber und vermutete schon das Schlimmste.
Die HSG erwischte nach Anpfiff der Partie aber einen Traumstart. Torhüter Hank erwischte einen Sahnetag und nagelte von Anfang an den Kasten zu. Im Angriff lief es ungewohnt rund und so konnte man immer wieder über den invaliden Rasch auf der halbrechten Position zu Toren kommen. Ganze vier Mal Netze der Humpelhallodri in den ersten 7 Minuten und sorgte damit zusammen mit der gut agierenden Abwehr für eine 6:1-Führung in der achten Spielminute. Ein erneuter 3:0-Lauf für die Gastgeber mit Toren von Thalheimer, Hauber und Müller ließ dem Gästetrainer keine andere Wahl, als die erste grüne Karte zu legen. Zwar gelang den Gästen danach ein Treffer, doch danach waren es die Hausherren, die erneut mit einem 4:0-Lauf den Ton angeben sollten. Egal, wer auf der Platte stand, es funktionierte einfach alles. Tore über den Kreis, per Konter oder aus dem Rückraum, an diesem Tag gelang der Dritten alles. Auch die Abwehr ließ nie locker und dank des blonden Afro-Riesen im Tor gelang den Gästen auch fast kein Treffer mehr. So stand es zur Halbzeit bereits 20:6 für die Hausherren.
In Halbzeit zwei änderte die SG Herbrechtingen dann ihre Abwehr und deckte von da an gegen die gut agierenden Rückraumspieler der HSG offensiv. Zwar wurde das Spiel dadurch weniger ansehnlich, doch Tore fielen trotzdem im Minutentakt. Ein weiterer 3:0-Lauf, gefolgt von einem 4:0-Lauf, ließ keinen Zweifel mehr daran, dass man dieses Spiel gewinnen wird. Beim Stand von 26:9 dann die zweite Auszeit der Gäste. Auch hier antwortete man wieder mit einem 3:0-Lauf mit Toren von Hauber, Steck und Schepeta. Am Ende verlor man etwas den Faden und lud die Gäste dank leichter Ballverluste noch einmal dazu ein, Kosmetikkorrektur zu betreiben. Nach 60 gespielten Minuten stand ein hervorragendes Ergebnis von 36:19 auf der Anzeige.
Endlich gelang es der HSG, einmal ihre Leistung über 60 Minuten konstant auf die Platte zu bringen, und sie zeigte somit, dass trotz der bislang schlecht verlaufenden Saison noch einiges in dieser Mannschaft steckt. Mit einem spielfreien Wochenende dazwischen steht als Nächstes das Heimspiel gegen die SG Ulm & Wiblingen am 21.03. um 18 Uhr in der Pfleghofhalle an.




